Hier findet Ihr eine Übersicht über die Projekte im Rahmen der Förderung zum Modellvorhaben Innenstadt-Impulse 2022:
Im Rahmen des ersten Förderaufrufs „Innenstadt-Impulse“ konnten in Bernkastel-Kues verschiedene Projekte zur Aufwertung und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Innenstadt umgesetzt werden. Das Programmjahr 2022 ist inzwischen vollständig abgeschlossen.
Maßnahme 1: Mobile Stadtgrün- und Aufenthaltselemente
Für den Forumsplatz in Bernkastel wurden mobile Stadtgrün- und Aufenthaltselemente angeschafft. Sie schaffen zusätzliche Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten und tragen zu einer attraktiveren Gestaltung des öffentlichen Raums bei. Seit ihrer Aufstellung werden die Elemente von Gästen sowie Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt.
Maßnahme 2: Weinstand Bernkastel
Mit dem Bernkasteler Weinstand wurde ein neuer, eigens für Bernkastel-Kues entwickelter mobiler Weinstand angeschafft. Er bietet den örtlichen Winzerbetrieben eine attraktive Plattform zur Präsentation und zum Ausschank ihrer Weine und verbindet die regionale Weinkultur mit einem hochwertigen Erscheinungsbild im öffentlichen Raum.
Weitere Informationen zum Weinstand
Maßnahme 3: Konzepterstellung für ein Parkleitsystem
Als Grundlage für eine bessere Besucher- und Verkehrslenkung wurde ein Konzept für ein zukünftiges Parkleitsystem in Bernkastel-Kues erarbeitet. Dieses bildet eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Parkraumorganisation und die geplante Neugestaltung des Moselvorgeländes.
Maßnahme 4: Anmietung und Konzeptwettbewerb Gestade 3b
Die ursprünglich vorgesehene Anmietung des Ladenlokals Gestade 3b einschließlich eines Konzeptwettbewerbs konnte nicht umgesetzt werden. Die für die Maßnahme vorgesehenen Fördermittel wurden innerhalb des Förderprogramms auf andere Maßnahmen umverteilt.
Den Link zur damaligen Projektseite würde ich trotzdem beibehalten, allerdings eher als „Weitere Informationen zum damaligen Konzeptwettbewerb“.
Maßnahme 5: Innenstadtgutachten zur Zukunftsfähigkeit der Altstadt
Zur strategischen Weiterentwicklung der Bernkasteler Innenstadt wurde die „Qualitätsoffensive Bernkastel-Kues“ erarbeitet. Grundlage waren Marktbeobachtungen und -befragungen sowie Interviews, Workshops und Gespräche mit Akteuren aus Handel, Gastronomie, Hotellerie, Politik sowie mit Bürgerinnen, Bürgern und Gästen.
Das Gutachten zeigt Handlungsfelder und konkrete Entwicklungsmöglichkeiten unter anderem für den öffentlichen Raum, unterschiedliche Zielgruppen, Handel und Gastronomie, Digitalisierung sowie eine stärkere Belebung der Nebensaison auf. Abschließend wurde daraus ein Maßnahmenprogramm mit den vier Schwerpunkten Öffentlicher Raum & Infrastruktur, Zielgruppen & Quartiersentwicklung, Digitalisierung & Handel sowie saisonale Impulse & Events entwickelt.
Download Gutachten Qualitätsoffensive
Maßnahme 6: Qualitätssicherung der Betriebe
Im Rahmen einer Qualitätsoffensive für Handel und Gastronomie wurden örtliche Betriebe individuell beraten und professionell begleitet. Neben Empfehlungen zu Ladenbau, Gestaltung, Warenpräsentation und betrieblichen Abläufen reichte die Unterstützung bis hin zu konkreten Umgestaltungen von Ladenflächen.
Die Beratungen dienten zugleich dazu, Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge und Einschätzungen der örtlichen Betriebe in die weitere Innenstadtentwicklung einfließen zu lassen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden auch bei der Erarbeitung der „Qualitätsoffensive Bernkastel-Kues“ berücksichtigt.
Maßnahme 7: Smart City Analytics – Passantenfrequenzmessungen
Im Rahmen der Maßnahme wurden an verschiedenen Standorten in der Innenstadt digitale Passantenfrequenzmessungen erprobt. Ziel war es, zusätzliche Erkenntnisse über Besucherfrequenzen, Aufenthaltsdauer und Laufwege zu gewinnen und die Möglichkeiten einer datenbasierten Innenstadtentwicklung zu testen.
Im praktischen Betrieb zeigte sich jedoch, dass die Aussagekraft und Verlässlichkeit der erhobenen Daten nur eingeschränkt gegeben waren. Neben technischen Herausforderungen wirkten sich auch äußere Einflüsse auf den kontinuierlichen Betrieb der Messtechnik aus. Die Maßnahme lieferte damit zugleich wichtige Erfahrungswerte hinsichtlich der Anforderungen und Grenzen solcher Systeme für einen zukünftigen Einsatz.

